Bewerbungsfehler, die man nicht machen sollte

In einer Bewerbung finden sich viele Möglichkeiten, um Fehler zu machen. Viele dieser Fehler sind nur beim genauen Betrachten sichtbar, andere hingegen fallen sofort auf und können die Bewerbung reif für den Papierkorb machen. Lassen Sie uns einige häufige Fehler einmal unter die Lupe nehmen.

Fehler bei Bewerbung

Rechtschreibung, Formatierungsfehler, Flecken und Knicke

Professionelles Arbeiten ist das A und O bei jeder Bewerbung. Arbeiten Sie sauber, machen Sie keine Flecken oder Knicke auf dem Papier, achten Sie ebenso auf eine leichte Leserlichkeit Ihrer Schriften und Texte.

Lesen Sie im Anschluss Ihre Bewerbungsunterlagen mindestens 4 – 5 Mal durch und geben Sie diese anschließend mindestens einer anderen Person zum Probelesen, um wirklich sicherzugehen, dass keine Rechtschreibfehler vorhanden sind.

Falsche Informationen über Firma oder deren Tätigkeiten

Nichts ist schlimmer, als nicht zu wissen, was die Firma macht oder welche Fähigkeiten Sie für eine Festanstellung mitbringen müssen. Viele Bewerber sind zu schlecht über den potenziellen Arbeitgeber informiert, was deutlich wird, wenn die Bewerbung in den Händen des Personalchefs landet.

Bevor Sie eine Bewerbung schreiben, informieren Sie sich bestens über Ihren Wunscharbeitgeber und finden Sie heraus, welche Fähigkeiten Sie mitbringen müssen, um überhaupt interessant für den Arbeitgeber zu sein.

Doppelseitiges Bedrucken von Seiten

Alle Bewerbungsunterlagen werden auf jeweils einem einzelnen Blatt ausgedruckt. Keinesfalls sollten die Unterlagen beidseitig bedruckt werden, um beispielsweise Papier zu sparen. Hierbei wird ganz klar an der falschen Stelle gespart.

Es wird einen guten Grund geben, warum die zahlreichen Bewerbungsmuster-Unterlagen im Internet auf jeweils separatem Blatt Papier abgebildet sind und doppelseitiges Bedrucken ein absolutes Tabu bei Bewerbung ist.

Uneinheitliche Gestaltung der Unterlagen

Alle Bewerbungsunterlagen müssen ein einheitliches Schriftbild, Schriftgröße, Farben und Formatierungen aufweisen. Um das zu erreichen, sollte man vor dem Schreiben der Bewerbung eine eigene Vorlage erstellen.

Diese Vorlage hat vordefinierte Farben, Texte und Größen. Nach dieser Vorlage werden dann die einzelnen Unterlagen der Bewerbung erstellt, damit die Bewrerbung nach dem Fertigstellen „wie aus einem Guss“ aussieht.

Unvollständige Unterlagen

Noch bevor die Bewerbungsmappe zusammengestellt wird, sollte man ganz genau prüfen, ob alle erforderlichen Unterlagen enthalten sind. Das Bewerbungsanschreiben, der tabellarische Lebenslauf und alle erforderlichen Referenzen, Zeugnisse und Nachweise müssen Teil der Bewerbungsmappe sein.

Stellen Sie außerdem sicher, dass im Anschreiben alle notwendigen Anlagen aufgeführt sind.

Veraltete Angaben und Unterlagen

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Dokumente bei jeder neuen Bewerbung frisch sind. Das betrifft vor allem das Anschreiben und den Lebenslauf aber auch die beigefügten Anlagen.

Hier machen viele Bewerber den Fehler, dass sie die Unterlagen nicht genaustens auf veraltete Angaben hin überprüfen, dies trifft am häufigsten auf das Datum zu, das im Anschreiben im Briefkopf vorhanden sein muss.

Lügen bezüglich Qualifikation oder Fähigkeiten

In fast jeder zweiten Bewerbung werden falsche Angaben zu den Qualifikationen oder den eigenen Fähigkeiten angegeben, nur um die Chancen zu erhöhen, in das Stellenprofil zu passen.

Es werden unter anderem Fähigkeiten genannt, die man nicht besitzt und auch bei den Sprachkenntnissen wird gut und gerne geschummelt. Spätestens bei dem Vorstellungsgespräch werden diese kleinen Schummeleien aufgedeckt und können Sie den Job kosten.

Bleiben Sie bei der Wahrheit und stellen Sie besser Ihre wahren Stärken in den Fokus. Kein Personalleiter wird Ihnen jemals abkaufen, dass Sie in allem gut sind. Spätestens beim Eignungstest wird die Wahrheit ans Licht kommen.

Originale Unterlagen statt Kopien

Zwar wird in der Praxis die Bewerbungsmappe der abgelehnten Kandidaten häufig per Post zurückgeschickt, dies ist jedoch keine Regel. So sollte man immer darauf achten, nur Kopien von den Anlagen (Referenzen, Nachweise, Zeugnisse etc.) in die Bewerbungsmappe beizulegen.

Es hätte fatale Folgen, wenn ein Abschlusszeugnis abhandenkommt, nur weil der Bewerber sich darauf verlassen hat, dass die originalen Unterlagen zurückgeschickt werden.

Falsche Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

In der Bewerbungsmappe werden die Unterlagen teilweise lose beigelegt und teilweise können diese in einer Klarsichthülle gebündelt werden. Es ist darauf zu achten, dass immer eine gewisse Übersichtlichkeit eingehalten wird.

Das Anschreiben und der Lebenslauf sollten als Erstes in der Mappe sichtbar sein, erst danach folgen die beigefügten Anlagen. Wenn Sie bei Ihrer Bewerbung ein Deckblatt verwenden, muss dieses natürlich ganz oben liegen.

Versand per Einschreiben

Wenn Sie die Bewerbungsmappe versenden, achten Sie darauf, dass Sie für den Versand den normalen Postweg wählen. Keinesfalls sollte die Mappe per Einschreiben verschickt werden, sodass der Empfänger aktiv werden muss, um Ihre Bewerbung entgegennehmen zu können.

Wer seine Bewerbung per Einschreiben verschickt und den Fehler dabei nicht erkennt, braucht nicht zu hoffen, dass der Arbeitgeber der Bewerbung jegliche Aufmerksamkeit schenken wird.

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