Tabellarischer Lebenslauf – Fehler

Ein tabellarischer Lebenslauf ist keine Ausnahme, wenn es um das Fehlermachen geht. Nicht nur Fehler betreffend der Struktur oder dem Aufbau werden gemacht, sondern kommt es auch häufig vor, dass entweder falsche Angaben im Lebenslauf gemacht werden oder kritische Angaben einfach weggelassen werden.

Ein tabellarischer Lebenslauf wird nicht grundlos als die „erste Arbeitsprobe“ bezeichnet. Mit dem Lebenslauf kann der Bewerber nicht nur beweisen, dass er die erforderlichen Qualifikationen mitbringt, sondern auch die richtige Person für die Stelle ist. Erfahren Sie im Nachfolgenden, welche Fehler Sie bei Ihrem Lebenslauf keinesfalls machen dürfen, wenn Sie mit Ihrer Bewerbung keine Absage erhalten möchten.

Die Verwendung eines Muster-Lebenslaufs

Muster-Lebensläufe dienen nur dazu, um dem Bewerber zu zeigen, wie der Lebenslauf strukturiert werden sollte und welchen Inhalt dieser haben soll. Es ist eine schlechte Idee, ein Musterexemplar bisschen umzuschreiben und zu hoffen, dass man damit bereits das beste Ergebnis erreichen wird.

Lücken von mehr als drei Monaten

Fast alles ist besser als eine Lücke von mehreren Monaten im Lebenslauf. Lücken von mehr als drei Monaten darf es in im Lebenslauf nicht geben. Ebenso sollten Formulierungen wie „Selbstfindungsphase“, „arbeitslos“ oder „Familienauszeit“ im Lebenslauf nicht auftauchen, da sie einen schlechten Eindruck machen. Besser ist es, Mut zu zeigen und dazu zu stehen, dass man Kellnerjobs gemacht hat, diverse Putzjobs angetreten ist oder 6 Monate im Ausland Urlaub gemacht hat.

Kein Foto im Lebenslauf

Auch wenn das Thema umstritten ist, ob ein Foto im Lebenslauf sein sollte oder nicht, trotzdem sollten Sie ein Foto im Lebenslauf anbringen. Es gehört zu einer Bewerbung einfach dazu, die Person dahinter kennenzulernen. Eine Bewerbung ist „persönlich“ und „individuell“, daher macht es wenig Sinn, sich hinter der Bewerbung zu verstecken. Schließlich wollen Sie mit der Firma auch zusammenarbeiten, und dafür sollte ein Mindestmaß an Vertrauen auf beiden Seiten vorhanden sein.

Ein selbstgemachtes Foto oder „Freizeit-Foto“ im Lebenslauf

Im Lebenslauf wird ein spezielles Foto für Bewerbungen verwendet. Ein solches Foto ist professionell erstellt und hat eine bestimmte Größe. Kommen Sie nicht auf die Idee, ein solches Foto bei sich Zuhause zu machen. Es wird sehr wahrscheinlich schiefgehen und Ihre Bewerbung in den Papierkorb befördern. Geben Sie besser paar Euro aus und lassen Sie hochwertige Fotos von einem Profi machen. Es lohnt sich.

Lebenslauf auf einer Doppelbedruckten-Seite

Ihr Lebenslauf braucht mehr Platz als auf einer einzelnen DIN-A4-Seite vorhanden ist? Dann wird Ihr Lebenslauf halt aus mehreren Seiten bestehen. Achten Sie nur darauf, dass Sie jede Seite nur einmal bedrucken und bedrucken Sie eine Seite niemals von beiden Seiten.

Angaben zur eigenen Familie

Den Personaler hat nicht zu interessieren, ob Sie Kinder haben, und wie viele, ob Sie verheiratet oder ledig sind und ob Sie in den nächsten Monaten sich einen Kinderwunsch erfüllen möchten. Alles, was nicht relevant zu dem angestrebten Berufswunsch ist, sollte im Lebenslauf nicht aufgeführt sein.

Angaben zu den Eltern oder Geschwistern

Ebenso braucht der potenzielle Arbeitgeber nicht zu wissen, wie Ihre Eltern oder Geschwister heißen und was sie beruflich machen. Diese irrelevanten Angaben wurden vielleicht irgendwann im Lebenslauf – der Vollständigkeit halber – gemacht, heute interessieren sie jedenfalls niemanden mehr, es sei denn man kann Bill Gates seinen Vater nennen und möchte sich bei einer großen Software-Firma bewerben.

Erfolgreiche Bewerbungen schreiben Anleitung

Schauen Sie sich das folgende Video an und erfahren Sie, worauf die Personaler bei Bewerbungen wirklich achten, um einen heißen Kandidaten zu finden.

Bewerbung schreiben Video